Geschichten und Gedichte

  Das Ferienlager   Die Katze   Du und ich
  Der Löwe und der Hase   Das Faultier   Nur Du
  Gedanken    

 Anna und das Plumpsklo

"Mama", rief Anna, "ich muss aufs Klo!"
Anna und ihre Mutter saßen im Auto und waren auf dem Weg zur Oma.
"Wann sind wir endlich da?", fragte Anna ungeduldig, "ich pullere mir gleich in die Hose!" Darauf antwortete ihre Mutter:."Ja, ja mein Schatz, wir sind gleich da. Oma hat zu Hause ein tolles Plumpsklo!"
"Iiiiiiiiiiiiih!" erwiderte Anna, "da geh ich nicht hin, lieber pinkle ich in die Büsche!"
"Ach Anna, sei doch nicht so pingelig!", schimpfte die Mutter, nicht alle Toiletten aus Holz und ohne Spüle sind stinkig und dreckig!"
Als sie dann endlich da waren und mit der Oma gegessen hatten, konnte es Anna nicht mehr aushalten! Sie lies sich von Oma Inge in den Kuhstall führen, wo am Ende der stinkenden, lauten Halle eine Holztür war. Als Anna sie öffnete, machte sie ganz laut: ,"Oooooooooh!"
Das Klo war völlig sauber und es roch genauso wie bei ihr zu Hause.
Als sie wiederkamen, lag auf dem Küchentisch ein Zettel.
"Mama lies mir den Zettel vor!" "Ja, ja," auf dem Zettel stand:
Rummel! Am 9.10. (Samstag) ist ein großes Rummelfestival. Mit nur 2 EURO können sie viele Attraktionen anschauen und mitmachen.
"Gehst du mit mir dahin Mama? - Ich will so gern dahin!" "Nein, das ist mir zu teuer!"
Anna bat und bettelte, doch es half nichts, sie fing an zu heulen. Da sagte Oma Inge: "Ich gehe gern mit dir zum Rummel, hier sind 2 Euro, aber pass gut darauf auf, mehr gebe ich dir nicht!

"Ja Oma, danke!", rief Anna glücklich, sie lief schnell auf das Plumpsklo, wo sie sich quer darüber setzte, und sich den glänzenden Taler näher betrachtete.

Da passierte es, das Geldstück rutschte Anna aus der Hand und fiel geradewegs in das Klo! Anna lief schluchzend und heulend ins Haus!
"Was ist denn passiert?" fragten Oma und Mama wie aus einem Munde.
"Mein, mein Geldstück, ich habe es verloren!" Anna wollte nicht verraten, daß es ins Klo gefallen war, warum wusste sie eigentlich auch nicht, aber naja.

Anna suchte mit der Oma den gesamten Hof ab, aber natürlich fanden sie es nicht. Als Anna am Abend im Bett lag konnte sie nicht einschlafen, sie musste an die vielen Sachen denken, die sie auf dem Rummel machen wollte. Als sie am nächsten Morgen runter in die Küche kam, lag auf dem Tisch ein 2-Euro Stück!
"Mein Geld!" rief Anna froh und fragte sich, wo es her kam. Oma Inge sagte: "Ich habe es wieder gefunden."
"Du hast was?" - "Hier hast du es mein Schatz."
Anna wollte es nicht nehmen, die Vorstellung, dass Oma Inge das Geldstück aus dem Klo geholt hatte, war ihr einfach zuwider! Anna sagte sie wolle es lieber nicht nehmen, aus Angst sie könnte es wieder verlieren.
Dennoch wurde es dann aber doch noch ein schöner Tag auf dem Rummel.

Lucie Slametschka (12)

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Gedanken

 

 

Briefgeheimnis
Christiane findet es völlig ätzend: sie hat ihren älteren Bruder schon ein paar Mal ertappt, wie er Briefe geöffnet hat, die für sie waren.
Ihr Bruder meinte, er müsse auf sie aufpassen und dürfe deshalb ihre Post kontrollieren.

Hilfe zum Leben
Marios Vater ist arbeitslos, seit einem ganzen Jahr.
Von der Arbeitslosenversicherung erhält er jeden Monat Geld. Das reicht aber kaum zum Leben.
Vor allem seit die beiden Babys da sind. Vor zwei Monaten bekamen Marios Mutter Zwillinge.

 

Neujahreswunsch
Ein bisschen mehr Friede und weniger Streit,
ein bisschen mehr Güte und weniger Neid,
ein bisschen mehr Wahrheit immerdar,
und viel mehr Hilfe bei Gefahr.

3 Dinge
Ich brauche 3 Dinge im Leben.
Die Sonne, den Mond und dich.
Die Sonne für den Tag.
Den Mond für die Nacht
Und dich für immer.

Nancy (13)

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 Das Ferienlagerlager

 

 

Hallo Ich Heiße Eugen!
Ihr wisst ja noch nichts von mir. Na ja, dann werde ich euch mal was über mich erzählen:

Also ich bin ein 11 jähriger Junge der gerne Gitarre, Klavier spielt und Fernsehen kuckt, - wie jeder andere Junge.

Gestern abend hat mir meine Mutter gesagt, dass ich morgen ins Ferienlager fahren werde. Ich habe mich gefreut, aber das hätte ich lieber nicht machen sollen.

Am nächsten Morgen war es dann so weit und meine Mutti brachte mich hin. So ungefähr um 10 sind wir angekommen.
Der Betreuer hat mir mein Zimmer gezeigt, da stand so ein Dicker, der sagte "was bist du den für ein Heini."
Daneben stand so ein Obercooler, der kuckte mich nur blöd an.
Ein anderer lag im Bett und las ein Buch und sagte "Hallo."

 

Da war da noch so ein Langer, der hat mir ein Bein gestellt . Im Hintergrund war auch noch ein Kleiner, der vor sich hinfraß. Daneben saß ein kleiner Dicker, der machte genau das gleiche. Die Glocke klingelte zum Mittagessen.
Als wir alle am Tisch saßen sagte der Dicke zum Obercoolen, "Scheiße, dass der gekommen is, wa!"

Ich ging zu dem mit dem Buch, dieser machte einen netten Eindruck. "Wie heißte denn, he?" fragte ich ihn. Er antwortete, dass er Franz heißt und der totale Stuntman sei, außerdem würde er heute Nacht vom Balkon springen.

Nun war es endlich soweit. Franz würde springen.
Mike kam vorbei, starr vor Schreck fragte er: "Was machst du denn da oben?"
Franz antwortete: "Nichts!"

Ob Franz jetzt Ärger kriegt erfährt ihr in der nächsten F'Times.

Eugen (11)

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 Der Löwe und der Hase

 

 

Hallo Kinder!!! Ich wollte mal wieder eine Geschichte für euch schreiben. Viel Spaß beim Lesen!

Es wer einmal ein alter Löwe, der nichts zu Essen hatte. Er ging jeden Tag auf die Jagd, um sich Essen zu suchen.
Da traf er einen kleinen Hasen. Er sagte zu sich: "endlich was zu Essen.

"Tu mir bitte nichts! Ich werde auch alles machen, damit du mich leben lässt" sagte der Hase.
"Ich habe aber so einen Hunger! Ich muss dich essen." antwortete der Löwe.
Darauf der Hase: "Ich hole dir auch was zu Essen" "Ok" sagte der Löwe "in einer Stunde bringst du mir was, sonst esse ich dich!"

Der Hase rannte los, um etwas zu suchen. Da er nichts fand, ging er nach Haus und kochte etwas für den Löwen.

 

Als die Stunde vorbei war ging der Löwe zum Hasen. Er sah, dass dieser Essen machte: "Was machst du da?" f ragte er.
"Lass dich überraschen" antwortete der Hase. Als der fertig war, sagte er: "Jetzt muss ich nur noch denn Tisch für uns decken."
"Wieso für uns, ich wollte doch etwas und nicht du?"
"Ich habe auch Hunger` sagte der Hase, also aßen die beiden sich so voll, dass sie einen Mittagschlaf machen mussten.

Am nächsten Tag trafen sie sich wieder und da fragte der Hase, ob sie nicht Freunde werden können.
"Und ob!" sagte der Löwe und so waren sie die besten Freunde auf der Welt. Man konnte ihnen nichts mehr tun, denn zu zweit waren sie ein gutes Team und wenn sie nicht gestorben sind dann sind sie noch Freunde.

Matthias (16)

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 Die Katze

 

 Das Faultier

Ich erzähle euch jetzt eine Geschichte von unserer Katze. Unserer Katze hieß Tomi sie war 1 oder 2 Jahre alt und war sehr lieb, außer bei meiner Schwester Doreen, weil sie ihn mal an Schwanz gezogen hat. Eines Tages ist er aus Fenster gesprungen. Wir haben ihn gesucht und haben ihn dann bei den Nachbarn gesehen, er war auf dem Fensterbrett. Dann haben wir bei dem Nachbarn geklingelt und haben ihn wieder in unsere Wohnung gebracht. Seitdem haben wir Klappfenster. Doch ein paar Wochen später ist er wieder weg und wir haben wieder über all gesucht doch nirgends gefunden, auch nicht bei dem Nachbarn. Wir dachten wenn wir was zu Essen und Trinken hin stellen kommt er wieder, weil er muss ja Trinken und Essen. Aber er kam nie wieder.

Sandra (13)

 

Eines schönen Tages vor langer, langer Zeit lebte einmal ein Faultier. Es hatte 3 Freunde : eine Schlange, einen Affen und einen Piranha.
Das Faultier war immer sehr müde. Doch eines Tages war es den Freunden zu bunt, denn sie konnten mit ihm nie spielen. Am nächsten Tag ging das Faultier auf Futtersuche. Als es auf dem Boden ankam, kam ein Leopard und wollte das Faultier fressen doch plötzlich kamen Bannen angeflogen und trafen den Leopard voll ins Gesicht. Dann hypnotisierte ihn die Schlange und er fiel ins Wasser, die Piranha fraßen ihn auf. Die Freunde versöhnten sich wieder.

Laura (11) und Judith (10)

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 Du und ich

Wenn du Tränen fließen lässt,
ist das wie die schlimme Pest.
Sollst nicht weinen, sondern lachen,
denn ohne Tränen kann man viel mehr machen.
Wenn du weinst, dann tröst ich dich,
hab ich aber ein Problem, hilfst du mir nicht.
Was soll ich dann tun,
du sagst n' Stunde ruhn.
Dann bist du wieder fit und wie ein Rocker,
nimmst dann alles locker.
Also brauch ich dich
     und du mich.
Denn als Freunde müssen wir zusamm'halten
und nicht alles gleich wegfalten.
Also gebe nie die Hoffnung auf,
du findest schon eine Lösung im Tageslauf.
Zadora (10)

 Nur du

Deine Augen funkeln im Sonnenlicht,
dein Herz ist aus Gold, das nie zerbricht,
deine Haut ist so zart wie ein Rosenblatt,
du hast ein Lächeln, wie kein andrer es hat.
Kein Sturm so stark wie meine Liebe zu dir,
kein Feuer so heiß wie die Sehnsucht und Gier,
nicht nur das starke Vertrauen allein,
sagt mir für immer und ewig bei dir zu sein.
Für Norman Inter

Elisabeth Schütt
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